Checkliste Nachhaltigkeit Kita – Soziale Träger, Kitas, Jugendhilfe & Wohlfahrt
Selbstcheck

Checkliste Nachhaltigkeit Kita und Träger: 18 Prüfpunkte

Die Checkliste Nachhaltigkeit Kita und Träger zeigt in 15 Minuten, wo ein gemeinnütziger Träger steht – bei Daten, Gebäuden, Verpflegung, Mobilität, Personal, Governance und Förderung. Die 18 Prüfpunkte stammen aus unseren Trägerprojekten und orientieren sich an den Anforderungen von Verbänden, Kostenträgern und VSME. Zählen Sie die erfüllten Punkte und lesen Sie die Auswertung.

Checkliste Nachhaltigkeit für Kita und Träger: So nutzen Sie den Selbstcheck

Der Selbstcheck richtet sich an Vorstand, Geschäftsführung und kaufmännische Leitung gemeinnütziger Träger – Kita-Verbünde, Jugendhilfe-gGmbHs, Kreisverbände, Trägerstiftungen. Ein Punkt gilt als erfüllt, wenn Sie ihn mit einem Dokument oder einer Zahl belegen können, nicht wenn er „im Prinzip“ geregelt ist. Die Reihenfolge folgt der Logik unserer Projekte: ohne Daten keine Maßnahme, ohne Maßnahme keine Refinanzierung, ohne Refinanzierung kein Bericht, der trägt.

Block A – Anforderungen und Datenlage

0 von 5 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block B – Gebäude, Energie, Mobilität

0 von 5 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block C – Verpflegung, Beschaffung, Kreislauf

0 von 2 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block D – Personal, Beteiligung, Governance

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block E – Refinanzierung, Förderung, Bericht

0 von 3 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Ergebnis im Erstgespräch besprechen

Auswertung: Wo steht Ihr Träger?

Zählen Sie die erfüllten Punkte. In unseren Erstgesprächen liegen Träger, die noch nicht systematisch begonnen haben, meist bei fünf bis acht Punkten – fast immer mit Stärken in Block D, weil Beteiligung und Schutzkonzepte zum Kerngeschäft gehören, und Lücken in Block A und E. Das ist kein schlechtes Ergebnis, sondern der Normalfall: Die Sozialwirtschaft hat das S lange vor dem E beherrscht. Die Auswertung zeigt, welcher Schritt als nächster ansteht und wie groß der Aufwand ist.

Auswertung des Selbstchecks
Erfüllte PunkteEinordnungEmpfohlener nächster Schritt
0–6Einstieg: Nachhaltigkeit ist pädagogisch präsent, aber nicht gesteuert. Daten fehlen, Anforderungen sind unklar.Träger-Check und Zählerinventur. Verbandsvorgaben und Kostenträgeranforderungen sammeln. Quick Wins ohne Investition starten.
7–12Aufbau: Erste Daten und Maßnahmen vorhanden, aber ohne Bilanz, Refinanzierungslogik oder Bericht.THG-Bilanz Scope 1 und 2 über alle Standorte, Wesentlichkeits-Check, Maßnahmenplan mit Förderpfad. Ersten VSME-Bericht planen.
13–18Steuerung: Daten, Maßnahmen und Verantwortlichkeit stehen. Es geht um Zielerreichung, Scope 3 und Verhandlungserfolg.Reduktionsziel mit Basisjahr festlegen, Scope 3 (Verpflegung, Beschaffung) vertiefen, Bericht als Verhandlungs- und Bewerbungsunterlage einsetzen.

Die drei Punkte mit der größten Hebelwirkung

  1. Zählerliste und Verbräuche je Standort (A3, A4): Ohne sie bleibt jede Bilanz Schätzung und jede Entgeltverhandlung Behauptung. Aufwand: 30 Minuten je Einrichtung plus Vermieteranfragen.
  2. Verbands- und Kostenträgeranforderungen kennen (A1, A2): Bestimmt Umfang und Zeitplan. Aufwand: ein halber Tag Dokumentensichtung und ein Gespräch mit dem Fachbereich der Kommune.
  3. Refinanzierungspfad je Maßnahme (E1, E2): Trennt Maßnahmen, die der Träger tragen kann, von denen, die Förderung oder Verhandlung brauchen. Aufwand: ein Workshop mit Controlling.

Ergebnis besprechen

Schicken Sie uns Ihre Punktzahl und die drei offenen Punkte, die Sie am meisten beschäftigen. Im kostenlosen Träger-Check ordnen wir in 60 Minuten Anforderungen, Datenlage und Förderung – und sagen offen, was sich für Ihren Träger nicht lohnt.

Träger-Check anfragen

Kostenloses Erstgespräch für Vorstände und Geschäftsführungen gemeinnütziger Träger. Wir prüfen dabei auch, welche Förderprogramme für Beratung und Investitionen Ihrem Träger offenstehen.

Träger-Check anfragen

Vertiefung zu den einzelnen Blöcken: Welche Pflichten tatsächlich gelten, erklärt die Seite zur CSRD in der Sozialwirtschaft; wie die Bilanz entsteht, die Seite zur CO₂-Bilanz Kita; welche Töpfe offen sind, die Förderseite.

Häufige Fragen

Checkliste: Ihre Fragen

Für gemeinnützige Träger jeder Rechtsform mit mehreren Standorten: Kita-Verbünde, Jugendhilfe-gGmbHs, Eingliederungshilfe, Kreis- und Ortsverbände der Wohlfahrtsverbände, Trägerstiftungen. Einzelne Kitas in Elterninitiativen können sie ebenfalls nutzen, lassen aber die Punkte zu Fuhrpark und Entgeltverhandlung aus. Für Pflegeträger gelten zusätzliche Anforderungen aus dem SGB XI.

Bereit für den nächsten Schritt?

Lassen Sie uns über Ihre
Nachhaltigkeitsziele sprechen

Kostenloses Erstgespräch – wir analysieren Ihre aktuelle Situation und zeigen Ihnen, welche Schritte jetzt die größte Wirkung haben. Für KMU ist je nach Region eine BAFA-Förderung von 50 oder 80 % möglich.