Checkliste Nachhaltigkeit Druckerei – Druckereien, Medien & Verpackung
Selbstcheck

Checkliste Nachhaltigkeit Druckerei: 16 Prüfpunkte für den Selbstcheck

Mit dieser Checkliste Nachhaltigkeit Druckerei prüfen Sie in 15 Minuten, wo Ihr Betrieb steht – von der Papierherkunft über Energie und Lösemittel bis zu Werbeaussagen und Kundenanfragen. Jeder Punkt ist so formuliert, dass Sie ihn mit Ja oder Nein beantworten können. Die Auswertung darunter sagt Ihnen, was die Antworten bedeuten.

So nutzen Sie die Checkliste für Ihre Druckerei

Gehen Sie die 16 Punkte mit Produktionsleitung, Vertrieb und Einkauf durch – nicht allein. Zählen Sie die Ja-Antworten. Die Punkte sind nach den fünf Handlungsfeldern geordnet, die in Druckereien über Nachhaltigkeit entscheiden: Daten und Bilanz, Papier und Material, Energie und Chemie, Recht und Kommunikation, Kunden und Bericht. Ein Nein ist kein Versäumnis, sondern eine Aufgabe mit bekannter Lösung.

Daten und Bilanz

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Papier und Material

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Energie und Chemie

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Recht, Kommunikation, Kunden

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Ergebnis im Erstgespräch besprechen

Auswertung: Was Ihre Ja-Antworten bedeuten

13–16 Ja: Sie sind lieferfähig

Ihre Druckerei kann Kundenanfragen mit Zahlen beantworten, hält die branchenspezifischen Pflichten ein und kommuniziert rechtssicher. Prüfen Sie, ob Sie das auch sichtbar machen: Ein kurzer VSME- oder DNK-Bericht, ein EcoVadis-Rating und auftragsgenaue CO₂-Angaben im Angebot verwandeln Compliance in ein Vertriebsargument. Offene Punkte sind meist Investitionsentscheidungen (LED-UV, Abwärme), für die sich ein Fördercheck lohnt.

8–12 Ja: Die Daten sind da, die Struktur fehlt

Das ist der häufigste Befund in unseren Druckerei-Checks. Energie- und Papierdaten existieren, werden aber nicht zusammengeführt; Zertifikate sind vorhanden, Werbeaussagen nicht geprüft; Kundenanfragen werden einzeln beantwortet. Der nächste Schritt ist eine Standortbilanz mit Allokation auf Aufträge und ein Standard-Datenblatt – vier bis acht Wochen Arbeit, BAFA-förderfähig. Prüfen Sie vorrangig die Nein-Antworten im Feld Recht und Kommunikation, weil dort das Abmahnrisiko liegt.

0–7 Ja: Handlungsbedarf vor der nächsten Ausschreibung

Ihre Druckerei ist bei der nächsten Lieferantenbewertung eines Konzern- oder Handelskunden im Nachteil, und Werbeaussagen bergen seit September 2026 ein konkretes Rechtsrisiko. Beginnen Sie mit drei Dingen: Umweltaussagen prüfen und bereinigen, Strom- und Papierdaten des letzten Jahres zusammenstellen, EUDR-Kommunikation mit dem Papierlieferanten klären. Darauf baut ein Druckerei-Check in zwei bis drei Wochen die Prioritätenliste auf.

Für Verpackungsdrucker zusätzlich

Wenn Punkt 16 mit Nein beantwortet ist, hat er Vorrang vor allen anderen: Die PPWR gilt seit 12. August 2026 unmittelbar, und Markenkunden fragen Konformitätserklärungen bereits in Ausschreibungen ab. Vorlagen je Verpackungsfamilie und eine Recyclingfähigkeitsbewertung lassen sich in sechs bis acht Wochen aufsetzen.

Druckerei-Check anfragen

Schicken Sie uns Ihre Ja/Nein-Auswertung oder gehen Sie die Liste mit uns im kostenlosen Erstgespräch durch. Wir sagen Ihnen, welche drei Punkte zuerst anstehen und was sie kosten.

Druckerei-Check anfragen
Häufige Fragen

Checkliste: Ihre Fragen

Einmal jährlich nach Abschluss des Bilanzjahres, wenn Energie- und Papierdaten vorliegen, und zusätzlich bei Anlässen: neue Maschine, neuer Großkunde mit eigenen Anforderungen, Rechtsänderung wie EUDR-Anwendungsbeginn oder PPWR-Durchführungsakte. Die Wiederholung dauert mit vorhandenem Datenblatt unter einer Stunde.

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Kostenloses Erstgespräch – wir analysieren Ihre aktuelle Situation und zeigen Ihnen, welche Schritte jetzt die größte Wirkung haben. Für KMU ist je nach Region eine BAFA-Förderung von 50 oder 80 % möglich.