Checkliste Nachhaltigkeit Weingut – Weinbau & Lebensmittelproduktion
Selbstcheck

Checkliste Nachhaltigkeit Weingut & Lebensmittel: 18 Prüfpunkte

Diese Checkliste zur Nachhaltigkeit im Weingut und in der Lebensmittelproduktion prüft in 18 Punkten, ob Ihr Betrieb auf Handelsanfragen, Verpackungsrecht und Zertifizierung vorbereitet ist. Sie dauert zehn Minuten und zeigt, wo Daten fehlen und wo Sie bereits weiter sind, als Sie denken.

Checkliste Nachhaltigkeit Weingut und Lebensmittel: So nutzen Sie den Selbstcheck

Gehen Sie die 18 Punkte durch und zählen Sie, wie viele Sie ohne Nachschlagen mit Ja beantworten können. Die Punkte sind in fünf Blöcke gegliedert, die den typischen Anfragen von Handel, Zertifizierern und Banken entsprechen. Punkte, die nur für Weingüter oder nur für Lebensmittelhersteller gelten, sind gekennzeichnet; überspringen Sie die jeweils anderen und rechnen Sie mit der entsprechend kleineren Gesamtzahl. Am Ende finden Sie die Auswertung in drei Stufen.

Block 1: Datenbasis

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block 2: Verpackung

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block 3: Energie und Technik

0 von 4 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block 4: Weinberg und Rohstoffe

0 von 3 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Block 5: Handel, Zertifizierung und Kommunikation

0 von 3 Punkten erfüllt0 %

Deutlicher Handlungsbedarf. Starten Sie mit Datenerfassung und Zuständigkeiten.

Ergebnis im Erstgespräch besprechen

Die Blöcke sind nicht gleich gewichtet. Block 1 und Block 2 entscheiden darüber, ob Sie Anfragen überhaupt beantworten können; Block 3 und 4 darüber, ob Sie Kosten senken und Förderung nutzen; Block 5 darüber, ob Ihre Position nach außen sichtbar und rechtssicher ist. Ein Betrieb mit vollständigem Block 1 und 2, aber Lücken in Block 5, steht besser da als einer mit guter Kommunikation ohne Datenbasis, weil sich Kommunikation in Wochen aufbauen lässt, eine Datenbasis aber ein volles Berichtsjahr braucht.

Auswertung: Wo Ihr Betrieb steht

0 bis 6 Punkte mit Ja: Ihr Betrieb arbeitet nach Erfahrung und Handwerk, aber ohne Datenbasis. Das ist der Normalfall bei Weingütern unter 20 Hektar und Lebensmittelherstellern ohne Energiemanagement. Die erste Handelsanfrage oder der erste Zertifizierungsantrag wird aufwendig. Der sinnvolle erste Schritt ist eine CO₂-Bilanz mit Fußabdruck je Produkt, weil sie die Datenlücken systematisch schließt und zugleich die Maßnahmen priorisiert.

7 bis 12 Punkte mit Ja: Sie haben Teile der Datenbasis und erste Maßnahmen, meist Energie und Verpackung, aber die Verbindung zu Handel, Recht und Kommunikation fehlt. Typisch ist, dass eine Bilanz existiert, aber nicht je Produkt umgelegt ist, oder dass Zertifizierungen laufen, ohne dass die Daten für den Handelsfragebogen genutzt werden. Hier lohnt eine kompakte Wesentlichkeitsanalyse und ein Kennzahlenblatt, das alle Anfragen gleichzeitig bedient.

13 bis 18 Punkte mit Ja: Ihr Betrieb ist gut aufgestellt. Der nächste Schritt ist ein veröffentlichter Bericht nach DNK oder VSME, der diese Position sichtbar macht, und ein EEW-Transformationsplan, der die verbleibenden Investitionen in eine geförderte Reihenfolge bringt. Prüfen Sie zudem, ob Ihre Lieferanten dieselben Daten liefern können, die Sie selbst vorhalten.

Die drei Punkte, die am häufigsten fehlen

In unseren Erstgesprächen sind es fast immer dieselben: der Fußabdruck je Flasche oder Produkt (Punkt 4), die Vorbereitung auf die PPWR (Punkt 6) und der Zähler am Dampfkessel beziehungsweise die Kältemitteldokumentation (Punkte 2 und 10). Alle drei sind mit geringem Aufwand nachholbar und entscheiden darüber, ob der nächste Fragebogen des Handels in einer Stunde oder in einer Woche beantwortet ist.

Ergebnis besprechen

Schicken Sie uns Ihre Punktzahl oder bringen Sie die Checkliste ins kostenlose Erstgespräch mit. Wir sagen Ihnen, welche der fehlenden Punkte Priorität haben und was sie kosten.

Weingut-Check anfragen
Häufige Fragen

Checkliste: Ihre Fragen

Energieverbrauch nach Trägern, Flaschengewichte je Linie, Diesel- und Düngemengen, Pflanzenschutzdokumentation, Begrünungsanteil, Wasserverbrauch, Beschäftigte einschließlich Saisonkräften und eine daraus abgeleitete CO₂-Bilanz mit Fußabdruck je Flasche. Damit lassen sich die meisten Fragebögen von Handel und Zertifizierern beantworten, und die Daten sind zugleich Grundlage für eine spätere DNK-Erklärung.

Bereit für den nächsten Schritt?

Lassen Sie uns über Ihre
Nachhaltigkeitsziele sprechen

Kostenloses Erstgespräch – wir analysieren Ihre aktuelle Situation und zeigen Ihnen, welche Schritte jetzt die größte Wirkung haben. Für KMU ist je nach Region eine BAFA-Förderung von 50 oder 80 % möglich.